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Taraxacum officinale

Löwenzahn

Wer kennt nicht den Löwenzahn? Welcher Gartenbesitzer ärgert sich nicht manchmal über die wuchs- und verbreitungsfreudige Blume, die uns jährlich ab Frühling mit ihren gelben Blüten und später mit den "Pusteblumen" begrüßt? 

Der Löwenzahn (lat. Taraxacum officinale) ist eine ausdauernde Pflanze, die sich selbst durch kleinste Lücken im Beton zwängen kann und tiefe, starke Wurzeln hat. Er überwindet alle Widerstände, ist sehr anpassungsfähig bzw. fühlt sich unter den verschiedensten Umständen wohl. Auch im Salat sind seine jungen Blätter sehr schmackhaft und lecker.

 

In der Spagyrik ist Taraxacum durch seine Bitterstoffe ein wichtiges Leber-Galle-Mittel. Auf körperlicher Ebene unterstützt er die Leberfunktion und stimuliert die Gallenblase. Er ist gut kombinierbar mit anderen "Leberpflanzen" und gilt wie die Leber im Körper als die Pflanze der Zellentgiftung. Der Löwenzahn wirkt blutreinigend, ist oft Teil von Frühjahrskuren und hilft bei der Ausleitung von Schwermetallen. 

Aus energetischer Sicht ist Taraxacum eine Sonnenpflanze, ist strahlend, hat Kraft und Durchhaltevermögen. Es unterstützt mit diesen sonnigen Eigenschaften unser Selbstwertgefühl, ist die Pflanze der Selbstliebe. Der Löwenzahn hilft, über lange Zeit entstandene Verbitterung und negative Gefühle wie Wut, Zorn, Angst in Liebe umzuwandeln, einen Anpassungs-/Wandlungsprozess anzustoßen. 

 

Vielleicht gibt diese Beschreibung einen Impuls, den vermeintlich störenden Löwenzahn im Garten oder auf ansonsten grünen Rasenflächen aus einem anderen Blickwinkel oder mit offenen Augen zu betrachten.